Von Brüssel nach Manching

Der Dialog geht weiter

Was in Brüssel hinsichtlich PFAS diskutiert wird, ist in Westenhausen und Lindach längst Realität: Sorgen, offene Fragen und der dringende Wunsch nach Lösungen prägten das Treffen mit dem Mitglied des Europäischen Parlaments, Frau Jutta Paulus, in Manching.

Die Belastung durch PFAS ist für die Menschen vor Ort keine abstrakte Umweltfrage mehr, sondern seit Jahren Teil ihres Alltags. Verunsicherung, fehlende Klarheit und das Gefühl von Verzögerung und mangelnder Transparenz bestimmen die Situation.

Um sich ein eigenes Bild zu machen, besuchte MdEP Jutta Paulus am 23. April 2026 Westenhausen. Zwei Stunden nahm sie sich Zeit für den direkten Austausch – gemeinsam mit Margaretha Bauernfeind, Michael Dallmayer, Silke Eberhardt, Jürgen de Graeve, Thomas Köll, Tom Pilawa, Sebastian Raith und Friedrich Vocht, die sich als Mitglieder der Grünen in Geisenfeld und Manching sowie im Bund Naturschutz (Kreisgruppe Pfaffenhofen/Ilm, Ortsgruppe Manching) engagieren.

Im Mittelpunkt standen Berichte über belastetes Wasser, Sorgen um die gesundheitlichen Folgen sowie klare Forderungen nach mehr Transparenz, schnelleren Maßnahmen und eindeutiger politischer Verantwortung.

Das Gespräch machte deutlich: Hier geht es nicht nur um ein Umweltproblem, sondern auch um Vertrauen und Gerechtigkeit. PFAS – sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ – müssen endlich konsequent reguliert werden.

Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig es ist, den Stimmen der Bürgerinnen und Bürger Gehör zu verschaffen. Initiativen wie unsere leisten dabei unverzichtbare Arbeit. Sie machen Betroffenheit sichtbar und treiben die Debatte voran.

Jetzt braucht es entschlossenes politisches Handeln, um Mensch und Umwelt wirksam zu schützen.

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