IG NO PFAS Manching e. V. und Wasser- und Bodenverband Westenhauser Ach richten gemeinsames Schreiben an Manchinger Bürgermeister und Gemeinderat
Anlass sind die Erfahrungen des Juni-Hochwassers 2024 sowie die aus unserer Sicht notwendige Neubewertung der Hochwassersituation in Westenhausen und Lindach.
Im Mittelpunkt unseres Schreibens vom 14. Juli 2026 stehen die notwendige Gewässerunterhaltung der Westenhausener Ach, der Umgang mit PFAS-belasteten Bachsedimenten sowie mögliche Auswirkungen weiterer wasserwirtschaftlicher Maßnahmen auf unsere Ortsteile. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den zuständigen Behörden tragfähige Lösungen für einen wirksamen Hochwasserschutz zu entwickeln.
Zusätzlich erhält unser Anliegen aus Großmehring durch die Interessengemeinschaft Kein Flutpolder Großmehring e. V. Unterstützung, die sich ebenfalls schriftlich an den Bürgermeister des Marktes Manching gewandt hat. Darüber hinaus hat der Großmehringer Bürgermeister die Landräte der Landkreise Eichstätt und Pfaffenhofen angeschrieben und auf die Bedeutung einer abgestimmten Betrachtung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen hingewiesen.
Nach dem Hochwasser ist bekanntlich auch immer vor dem Hochwasser. Ob und wann ein solches Ereignis erneut eintritt, kann niemand vorhersagen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig Vorsorge zu treffen und Risiken frühzeitig zu erkennen.
Wir sind überzeugt, dass vorbeugender Hochwasserschutz die wirksamste Maßnahme zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist. Dazu gehört aus unserer Sicht auch eine zeitnahe Klärung, wie die notwendige Gewässerunterhaltung an der Westenhausener Ach trotz der PFAS-Belastung der Sedimente umgesetzt werden kann. Ebenso halten wir eine nachvollziehbare und sachlich begründete Gleichbehandlung der Irschinger Ach und der Westenhauser Ach bei Maßnahmen des Hochwasserschutzes wie bei der PFAS-Problematik für berechtigt.
Titelgrafik: KI-gestützte Illustration, redaktionell gestaltet von IG NO PFAS Manching

