Mit insgesamt 44 Bürgerinnen und Bürgern aus 35 PFAS-belasteten Gemeinden in sieben europäischen Ländern haben wir gemeinsam erneut um ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gebeten. Nachdem entsprechende Anfragen bereits mehrfach abgelehnt wurden, wollen wir nochmals deutlich machen, wie wichtig es ist, dass nun endlich auch die Stimmen der direkt von der Verschmutzung betroffenen Menschen gehört werden. Unterstützt wird die Initiative vom Europäischen Umweltbüro (EEB). Hier geht‘s zum Appell.
Die Unterzeichner betonen das enorme Ausmaß der Belastung in Europa – mit zehntausenden kontaminierten Standorten, belastetem Trinkwasser und erheblichen Gesundheitsrisiken insbesondere für Kinder.
Bisherige EU-Maßnahmen gegen PFAS werden zwar ausdrücklich begrüßt, dennoch als unzureichend erachtet, weshalb weitere Forderungen lauten:
- eine umfassende EU-weite Beschränkung von PFAS mit nur zeitlich begrenzten Ausnahmen für unverzichtbare Anwendungen,
- strengere Maßnahmen zur Emissionskontrolle,
- schnelle Sanierungs- und Überwachungsprogramme,
- gerechte Entschädigungen für Betroffene,
- sowie die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips.
Abschließend appellieren die Unterzeichner, die Sorgen der betroffenen Gemeinschaften ernst zu nehmen und gemeinsam auf ein giftfreies Europa hinzuarbeiten.

