Die Diskussion um PFAS konzentriert sich häufig auf die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, auf Trinkwasserbelastungen und auf notwendige politische Maßnahmen. Diese Themen sind von großer Bedeutung und stehen zu Recht im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass PFAS auch Auswirkungen auf Tiere und Ökosysteme haben können. Studien an Wild- und Labortieren weisen unter anderem auf Beeinträchtigungen der Fortpflanzung, Veränderungen des Immunsystems, Entwicklungsstörungen sowie die Anreicherung von PFAS in Nahrungsketten hin.
Vor diesem Hintergrund haben wir verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen kontaktiert, darunter nationale und internationale Akteure. Ziel ist es, den Austausch darüber anzuregen, wie die Folgen von PFAS für Tiere, Artenvielfalt und Ökosysteme stärker in die öffentliche Diskussion einbezogen werden können.
Darüber hinaus wurde das Thema in einem europäischen Netzwerk von PFAS-betroffenen Initiativen angesprochen. PFAS kennen keine Landesgrenzen. Deshalb halten wir einen grenzüberschreitenden Austausch über die Auswirkungen auf Umwelt, Tierwelt und Nahrungsketten für besonders wichtig.
Der Schutz von Mensch, Tier und Umwelt lässt sich nicht voneinander trennen. PFAS zeigen auf eindrückliche Weise, wie eng Gesundheit, Artenvielfalt und intakte Ökosysteme miteinander verbunden sind.
Wir werden die eingehenden Rückmeldungen auswerten und über weitere Entwicklungen berichten.

